Sie waren auf der Konferenz, haben 40 Visitenkarten gesammelt und drei Personen angeschrieben. Eine hat geantwortet; daraus wurde weder ein Kunde noch ein Partner oder ein hilfreicher Kontakt. Dieses Beispiel zeigt die Lücke zwischen Networking-Aktivität und tatsächlich nutzbaren Beziehungen.
Kurzfassung
- Legen Sie vor der Anmeldung ein messbares Ziel fest, etwa „5 Gespräche mit Einkaufsverantwortlichen auf VP-Ebene im Fintech-Bereich vereinbaren“, statt nur „Kontakte knüpfen“.
- Recherchieren Sie Teilnehmer, Referenten und Aussteller zwei Wochen vorher und beginnen Sie die Ansprache vor Veranstaltungsbeginn.
- Nutzen Sie einen einfachen Gesprächsaufbau: Name, Kontext, eine ernst gemeinte Frage zur Arbeit Ihres Gegenübers – und dann zuhören.
- Fassen Sie innerhalb von 48 Stunden mit einem konkreten Gesprächsbezug nach, statt mit einem allgemeinen „Schön, Sie kennengelernt zu haben“.
- Als Aussteller sollten Sie verfügbare Teilnehmerinformationen und Unternehmenssignale vorab prüfen und Termine direkt bestätigen, statt allein auf spontane Standbesuche zu hoffen.
Warum Networking auf Konferenzen oft wenig bewirkt

Als Budgetbeispiel: Ein Ticket kostet 500–3.000 $, Reise und Unterkunft weitere 1.000–2.000 $, und Sie investieren drei Tage. Wenn danach nur eine unbeantwortete LinkedIn-Anfrage und eine Tasche voller Broschüren bleiben, fehlt ein sinnvoller nächster Schritt. Diese Beträge sind illustrative Spannen, keine aktuellen Preiszusagen.
Nicht immer ist die Veranstaltung das Problem. Oft lässt sich die Herangehensweise verbessern.
Ein zu unbestimmtes Ziel
„Mehr netzwerken“ oder „Kontakte knüpfen“ gibt wenig Orientierung. Schnell läuft man durch die Hallen, spricht zufällig Anwesende an, tauscht Höflichkeiten aus und geht weiter.
Ein konkretes Planungsziel lautet etwa: „8 Gespräche mit Führungskräften ab Director-Ebene in SaaS-Unternehmen mit 5–50 Mio. $ ARR führen und vor Veranstaltungsende 3 Folgegespräche vereinbaren.“ Das beeinflusst Ihre Vorbereitung, Gespräche und Nachbereitung.
Zu spät beginnen
Wer erst vor Ort mit der Kontaktplanung anfängt, trifft womöglich auf bereits volle Kalender. Relevante Gesprächspartner können früh verplant sein.
Nutzen Sie das Veranstaltungsdatum als Planungstermin. Beginnen Sie zum Beispiel zwei Wochen vor der Eröffnung mit passenden Kontaktanfragen, statt erst am Eingang.
Vor der Anreise: Ihr Vorbereitungssystem

Die letzten 48 Stunden vor der Konferenz eignen sich, um Ziele, Hintergrundinformationen und bestätigte Termine zu prüfen. Eine klare Vorbereitung erleichtert die Orientierung vor Ort und schafft konkrete Gesprächsanlässe.
Ihre Eventmarketing-Strategien sollten deutlich vor Ihrer Ankunft beginnen.
Ein messbares Ziel festlegen
Notieren Sie Zielrollen, Unternehmensgröße und Branche, die gewünschte Zahl relevanter Gespräche und was „relevant“ bedeutet: ein vereinbarter Folgetermin, eine zugesagte Ressource oder eine konkrete Vorstellung.
Ein Vertriebsmitarbeiter könnte auf einer MarTech-Konferenz 10 Gespräche mit Marketingdirektoren von E-Commerce-Unternehmen mit mehr als 20 Mio. $ Umsatz und 4 spätere Demos anstreben. Ein Gründer könnte 3 mögliche Investoren treffen wollen, die B2B-SaaS in Series A finanzieren. Das sind Planungsbeispiele, keine Ergebnisgarantien.
Recherchieren, wer teilnimmt
Viele Konferenzen veröffentlichen Wochen vorher Referenten-, Sponsoren- und Ausstellerlisten. Je nach Veranstaltung sind auch Teilnehmerprofile in einer App zugänglich. Prüfen Sie:
- Verfügbare registrierte Teilnehmer in der Event-App und Filter nach Position oder Unternehmen
- LinkedIn-Beiträge zur geplanten Teilnahme, etwa über den Veranstaltungs-Hashtag
- Sponsoren- und Ausstellerlisten mit Blick auf Ihre Zielunternehmen
- Das Vortragsprogramm und die zu Ihrem Ziel passenden Referenten
Erstellen Sie eine Auswahl von 15 bis 20 Personen. Notieren Sie deren Rolle, einen aktuellen Beitrag und Ihren konkreten Gesprächsanlass. Öffentliche Signale bestätigen nicht automatisch die individuelle Teilnahme.
Termine vor Veranstaltungsbeginn vereinbaren
Schreiben Sie Ihren wichtigsten Zielkontakten kurz und direkt über LinkedIn, E-Mail oder die Event-App. Drei Sätze genügen als Ausgangspunkt: Wer sind Sie, weshalb möchten Sie sprechen, und passen 15 Minuten zu einem konkreten Zeitpunkt?
Beispiel: „Hallo Sarah, ich bin [Name] von [Unternehmen]. Ich habe gesehen, dass Ihr Vortrag über Attributionsmodelle am Donnerstag stattfindet. Hätten Sie am Mittwochmorgen 15 Minuten bei einem Kaffee, um über Multi-Touch-Attribution in Großunternehmen zu sprechen? Wäre zwischen 8 und 9 Uhr etwas frei?“
Konkret, kurz und leicht zu beantworten.
Für Aussteller: Verfügbare Daten vorab prüfen
Viele Standteams verlassen sich auf Laufkundschaft. Lensmor unterstützt die Recherche von Ausstellern, passenden Unternehmen und möglichen Ansprechpartnern sowie verfügbaren Teilnahmehinweisen. Damit können Sie eine priorisierte Auswahl vorbereiten und Gespräche anfragen. Prognosen sind keine bestätigten Registrierungen; Termine und Anwesenheit müssen direkt bestätigt werden. Mehr über Lensmor erfahren
Während der Konferenz: Gespräche beginnen und vertiefen
Die Veranstaltung ist eröffnet, und Ihre Zielkontaktliste steht. Diese Hinweise helfen, über einen Händedruck hinauszukommen und relevante Beziehungen vorzubereiten.
Der Gesprächseinstieg
Sprechen Sie Menschen zwischen zwei Gesprächen, allein stehend oder in einer Warteschlange an. Unterbrechen Sie keine vertiefte Unterhaltung zwischen zwei Personen.
Beginnen Sie mit Kontext statt mit einem Verkaufsvortrag:
- „Ich habe Ihren Vortrag über [Thema] gehört. Ihr Punkt zu [konkreter Aspekt] ist mir besonders in Erinnerung geblieben.“
- „Ich sehe, Sie sind bei [Unternehmen]. Ich verfolge, was Ihr Team mit [konkrete Initiative] umgesetzt hat.“
- „Wir sind beide im Themenbereich [Branche]. Was hat Sie zu dieser Session geführt?“
Solche Einstiege zeigen Vorbereitung und geben einen konkreteren Anknüpfungspunkt als „Was machen Sie beruflich?“ Verwenden Sie nur Bezüge, die tatsächlich stimmen.
Ein einfacher Gesprächsaufbau
Nach dem Einstieg können Sie so vorgehen:
- Fragen Sie nach der Arbeit: „Worauf konzentrieren Sie sich gerade?“ oder „Welche Herausforderung beschäftigt Sie dieses Quartal am meisten?“
- Hören Sie zu und fragen Sie nach: „Sie haben Probleme bei der Attribution erwähnt. Was haben Sie bisher versucht?“ Aufmerksamkeit schafft eine Grundlage für den weiteren Austausch.
- Erzählen Sie nur, was relevant ist. Wenn Ihre Tätigkeit zur angesprochenen Herausforderung passt, erklären Sie den Bezug kurz in einem Satz.
- Vereinbaren Sie einen nächsten Schritt: „Darf ich Ihnen die Ressource am Montag schicken?“ Bleiben Sie nicht bei einem unverbindlichen „Wir bleiben in Kontakt“.
Das Gespräch beenden
Ein klarer Abschluss respektiert die Zeit beider Seiten. Verschwinden Sie nicht kommentarlos und ziehen Sie das Gespräch nicht unnötig in die Länge. Drei Möglichkeiten:
- „Ich möchte nicht Ihre ganze Pause beanspruchen. Am Donnerstag schicke ich Ihnen den erwähnten Artikel.“
- „Ich möchte die nächste Session besuchen. Darf ich Ihnen diese Woche schreiben?“
- „Ich möchte noch jemanden erreichen, bevor die Person geht. Ich melde mich morgen mit einer Nachricht.“
Alle drei formulieren einen nächsten Schritt und machen die Nachbereitung nachvollziehbar.
Networking auf Messen und Konferenzen im Vergleich

Falls Sie noch klären möchten, was eine Messe genau ist: Die Unterscheidung ist hilfreich. Unterschiedliche Veranstaltungsumgebungen verlangen unterschiedliche Gesprächseinstiege.
Die wichtigsten Unterschiede
Konferenzen sind häufig inhaltsorientiert. Besucher lernen, diskutieren Ideen und treffen sich in den Pausen zwischen Sessions.
Messen stellen Produkte und Lösungen in den Mittelpunkt. Besucher vergleichen Anbieter; Networking findet am Stand, bei Demos oder gesponserten Treffen statt. Daraus folgt nicht bei jedem Besucher eine konkrete Kaufabsicht.
Messe- und Konferenz-Networking im direkten Vergleich
Networking auf Konferenzen als introvertierte Person
Sie müssen nicht extrovertiert werden, um passende Kontakte zu knüpfen. Große Gruppen können Energie kosten, während ruhigere Situationen Erholung bieten. Gestalten Sie Ihre Teilnahme so, wie es zu Ihnen passt; individuelle Bedürfnisse unterscheiden sich.
Mit Ihrer Energie planen
Pausen gehören zur Planung. Reservieren Sie beispielsweise 30 bis 45 Minuten zwischen intensiven Gesprächsphasen, im Hotelzimmer oder an einem ruhigen Ort. So schaffen Sie Raum, sich auf die nächsten wichtigen Kontakte zu konzentrieren.
Ein möglicher Rhythmus sind 90-minütige Zeitblöcke mit Phasen für Gespräche und Erholung. Prüfen Sie, welche Aufteilung Ihnen hilft, aufmerksam zuzuhören und konkrete nächste Schritte zu vereinbaren.
Strukturierte Formate nutzen
Wenn offene Cocktailrunden anstrengend sind, wählen Sie andere Formate:
- Vorab vereinbarte 1:1-Gespräche mit klarem Zeitpunkt, Thema und Umfang
- Kleine Workshops und Roundtables, etwa mit 8 bis 15 Personen und moderiertem Ablauf
- Organisierte Abendessen oder Mittagstische, etwa mit 4 bis 6 Personen
- Fragerunden nach Vorträgen: Eine durchdachte Frage kann einen späteren Austausch anregen.
Gesprächseinstiege ohne langen Small Talk
- „Woran arbeiten Sie gerade?“
- „Ich habe Ihren Beitrag über [Thema] gelesen. Der Abschnitt zu [Detail] hat meinen Blick auf [Problem] verändert.“
- „Ich beschäftige mich mit [konkrete Herausforderung]. Haben Sie einen überzeugenden Lösungsansatz gesehen?“
- „Was war für Sie heute bisher die interessanteste Erkenntnis?“
Diese Fragen führen direkt zu Inhalten. Nutzen Sie sie, wenn Ihnen ein fachlicher Einstieg leichter fällt als lockeres Plaudern.
Networking als Studierender oder beim ersten Konferenzbesuch
Ein bekannter Titel oder ein eigenes Einkaufsbudget ist keine Voraussetzung für einen nützlichen Austausch. Interesse und Vorbereitung können gute Gesprächsanlässe schaffen.
Vor der Anreise
Recherchieren Sie Referenten und Diskussionsteilnehmer. Lesen Sie jeweils einen ihrer Beiträge und bereiten Sie zwei konkrete Fragen vor. Statt „Wie sind Sie dazu gekommen?“ könnten Sie fragen: „In Ihrem Artikel über [Thema] haben Sie [konkrete Aussage] geschrieben. Wie hat sich das im letzten Jahr bewährt?“
Mit dieser Vorbereitung können Sie präzisere Fragen stellen und den Austausch für beide Seiten nützlicher machen.
Was sagen, wenn der eigene Titel wenig bekannt ist?
Mögliche Formulierungen:
- „Ich studiere [Feld] an [Universität] und beschäftige mich mit [konkreter Bereich]. Mich interessiert, wie [Thema] in der Praxis funktioniert. Würden Sie Ihre Erfahrungen dazu teilen?“
- „Ich stehe am Berufsanfang und arbeite an [Projekt/Forschungsthema]. Ihre Arbeit zu [konkreter Aspekt] ist für mein Vorhaben direkt relevant. Darf ich Ihnen zwei Fragen stellen?“
- „Ich habe mich in den letzten 6 Monaten intensiv mit [Thema] befasst und würde gern Ihre Sicht auf [konkrete Frage] hören.“
Der gemeinsame Aufbau: Ihren Stand offen benennen, konkrete Vorbereitung zeigen und eine gezielte Frage stellen. So wird aus allgemeinem Rat ein fachlicher Austausch.
Networking auf virtuellen Konferenzen

Virtuelle Veranstaltungen bieten weniger Flurgespräche und Körpersprache. Dafür können durchsuchbare Profile, zeitversetzter Chat und der Wegfall von Reisekosten die Kontaktaufnahme erleichtern. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt von der Plattform ab.
Was sich verändert
- Weniger nonverbale Hinweise: Formulieren Sie in Chat und Nachrichten klarer.
- Geteilte Aufmerksamkeit: Ihre Nachricht konkurriert mit E-Mail, Slack und anderen Benachrichtigungen.
- Kürzere Zeitfenster: Breakout-Räume dauern beispielsweise 10 bis 15 Minuten. Kommen Sie zügig zum Thema.
Was gleich bleibt
Vorab recherchieren, Kontaktanfragen senden, innerhalb von 48 Stunden nachfassen und ein messbares Ziel festlegen, bevor Sie sich einloggen.
Füllen Sie Ihr Profil mit einer klaren Tätigkeitsbeschreibung aus. Schreiben Sie inhaltlich relevante Kommentare im Event-Chat. Wer danach Ihr Profil aufruft, sollte erkennen, weshalb ein Austausch sinnvoll sein könnte.
Werkzeuge für leichteres Konferenz-Networking

Apps und Plattformen
- Event-Apps wie Whova, Brella oder Grip können je nach Einrichtung Profile, Terminbuchung und Nachrichten vor der Anreise bieten.
- LinkedIn Events: Prüfen Sie, wer eine Teilnahme angegeben hat, und senden Sie eine passende Kontaktanfrage. Eine solche Angabe ist keine unabhängig bestätigte Anwesenheit.
- Calendly oder Cal.com: Teilen Sie einen Terminlink für verfügbare Gesprächszeiten.
- Notion oder Airtable: Dokumentieren Sie Namen, Unternehmen, Position, Gesprächsanlass und Bearbeitungsstand Ihrer Zielkontakte.
Digitale Visitenkarten
- Popl oder Blinq: Teilen Sie digitale Kontaktdaten per Smartphone. Ob der Empfänger eine App benötigt, hängt vom gewählten Austauschweg und Gerät ab.
- Ein QR-Code auf dem Sperrbildschirm kann zu Ihrem LinkedIn-Profil oder einer eigenen Landingpage führen.
- LinkedIn-QR-Code: Die App kann den Profilaustausch erleichtern; Scan und Kontaktbestätigung erfolgen nach den verfügbaren Funktionen.
Nehmen Sie beispielsweise 20 gedruckte Karten für Personen mit, die diese bevorzugen, und halten Sie zusätzlich eine digitale Variante bereit.
Nach der Konferenz: das 48-Stunden-Zeitfenster

Nach der Rückkehr konkurriert Ihre Nachricht mit dem Arbeitsalltag und einem vollen Postfach. Ohne einen konkreten nächsten Schritt bleibt Networking leicht folgenlos.
Versenden Sie zugesagte Nachrichten möglichst innerhalb von 48 Stunden. So bleibt der Gesprächskontext leichter nachvollziehbar. Ein späteres Follow-up ist nicht automatisch wirkungslos; knüpfen Sie dann besonders klar an die Begegnung an.
Nachrichtenvorlagen nach Kontaktart
Kurze Begegnung (2–3 Minuten):
> Hallo [Name], wir haben uns bei [Veranstaltung] in der Nähe von [Ort/Session] kurz unterhalten. Sie erwähnten [konkretes Detail]. Würden 15 Minuten am nächsten [Tag] passen, um daran anzuknüpfen?
Ausführlicheres Gespräch (mehr als 10 Minuten):
> [Name], Ihr Gedanke zu [konkrete Erkenntnis] bei [Veranstaltung] ist mir in Erinnerung geblieben. Ich habe über [Bezug zum Anwendungsfall] nachgedacht. Hätten Sie am [konkreter Tag] Zeit für einen Kaffee oder Anruf?
Bereits vereinbarter nächster Kontakt:
> Hallo [Name], wie bei [Veranstaltung] besprochen, hier die erwähnte Ressource: [Unterlage/Link/Vorstellung]. Diese Woche passen bei mir [zwei konkrete Terminvorschläge].
Drei Regeln: auf ein konkretes Gesprächsdetail eingehen, einen klaren nächsten Schritt vorschlagen und bestimmte Zeiten anbieten.
Networking für Aussteller: Chancen im Vertriebsprozess entwickeln

Als Budgetbeispiel stehen 5.000–50.000 $ für den Stand und weitere 10.000–30.000 $ für Reise und Personal. Ein solcher Aufwand sollte mit klaren Zielen verbunden sein. Bereiten Sie vor, wie Sie unbekannte Besucher kennenlernen und passende Kontakte qualifizieren, statt aus der Menge allein Pipeline abzuleiten.
Lensmor unterstützt die Recherche von Ausstellern, relevanten Unternehmen, möglichen Ansprechpartnern und verfügbaren Teilnahmesignalen. Damit lassen sich Kontaktanfragen gezielter vorbereiten. Eine bestätigte Registrierung oder ein voller Terminkalender ist dadurch nicht garantiert. So funktioniert Lensmor
Vorabrecherche: mögliche Kontakte identifizieren
Verlassen Sie sich als Aussteller nicht allein auf Laufkundschaft. Nutzen Sie Ihre Messe-Checkliste für Erstaussteller und ergänzen Sie diese Schritte:
- Verfügbare Teilnehmerinformationen des Veranstalters oder der Event-App sowie Recherchehinweise aus Plattformen wie Lensmor prüfen; Prognosen getrennt von bestätigten Registrierungen behandeln
- Nach Ihrem ICP filtern: Position, Unternehmensgröße und Branche
- Die wichtigsten 30 potenziellen Kontakte persönlich mit einem konkreten Besuchsanlass anschreiben
- Als Planungsziel beispielsweise 10 vorab vereinbarte Termine anstreben und an Teamkapazität sowie historische Wahrnehmungsraten anpassen
Kontakte erfassen, ohne das Gespräch zu unterbrechen
Ein Badge-Scan dokumentiert Kontaktdaten, sollte aber einen persönlichen Austausch nicht ersetzen. Erfahren Sie, wie Sie auf einer Messe Leads erfassen und dabei den Gesprächsbezug erhalten.
Die Gesprächsnotiz liefert den Kontext, den ein Badge-Scan allein nicht erfasst.
Häufige Fehler
Fazit
Konferenz-Networking lässt sich systematisch vorbereiten: Ziel vor der Anmeldung festlegen, mögliche Kontakte zwei Wochen vorher recherchieren, passende Termine vereinbaren und innerhalb von 48 Stunden mit konkretem Bezug nachfassen.
Vorbereitung hilft mehr als die Hoffnung auf einen charismatischen Auftritt. Für Aussteller bedeutet das: relevante Unternehmen und Kontaktwege vorab prüfen, statt jeden Besucher als Käufer vorauszusetzen. Ein beispielhaftes Standbudget von 30.000 $ kann so mit einer überprüfbaren Termin- und Qualifizierungsplanung verbunden werden – ohne Ergebnisgarantie.










